Abschied

 

 

 Der Abschied, auch wenn es nur eine Trennung ist, ist immer schmerzlich. Aber bei allem müssen wir uns bewußt bleiben, daß der Scheidende durch den Tod immer gewinnt, und daß das was wir in die Grube legen nur sein irdischer Leib ist, nicht besser als ein abgelegter Rock. Jedes Gedenken an den Vorausgegangenen, auch wenn es am Grabe oder vor einem Bild geschieht, freut ihn. Er weiß es. Denn Gedanken sind Worte, die er auf jede Entfernung hört. Am meisten freut es ihn, wenn man in richtiger Weise an ihn denkt, nämlich sich ihn gesund und jugendlich, tätig und froh vorstellt, denn dieses entspricht allein der Wirklichkeit. Natürlich trauert und sorgt sich auch der Hinübergegangene in gewissem Sinne für seine Hinterbliebenen, besonders dann, wenn er sieht daß er lebt und die anderen ihn für tot halten. Seine Seelenruhe wird nur dann bewahrt, wenn er und seine Lieben schon auf Erden die feste Überzeugung von der jenseitigen Welt hatten und ihn im Gedanken nicht im Grabe, sondern drüben wissen. ...In einer Welt, die unsere Sinne noch nicht erfassen, unser Verstand nicht begreifen und unsere Worte nicht auszudrücken vermögen!

 

* Auszug aus "Wie die Toten leben" von Dr. Rudolf Schwarz, (mediale Durchsagen Verstorbener mit Hilfe des Mediums P.H:Landmann.) Heinrich Schwab Verlag Argenbühl - Eglofstal (oben)

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